LPG

Stadtumbaustrategie Zehdenick

Zeitraum: Juni 2010 bis Oktober 2010
Auftraggeber: Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Erarbeitung einer Stadtumbaustrategie unter besonderer Beachtung des innerstädtischen gründerzeitlichen Altbauquartiers

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Im Rahmen einer durch unser Büro durchgeführten Vor-Voruntersuchung für den Reuterkiez zur Prüfung des Einsatzes einer Erhaltungssatzung gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 BauGB wurde festgestellt, dass die Voraussetzungen zum Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung, das Vorhandensein eines baulichen Aufwertungspotenzials, eines Aufwertungsdrucks und eines sozialen Verdrängungspotenzials im Gebiet in verschiedenen Ausprägungen vorhanden sind.

Für die mögliche Einführung des sozialen Erhaltungsrechts sind jedoch vertiefende Untersuchungen als zweiter Verfahrensschritt erforderlich. Mit der Voruntersuchung wird dieser zweite Verfahrensschritt zur Festlegung eines sozialen Erhaltungsgebietes eingeleitet. Dazu werden folgende Fragestellungen beantwortet:

  • Wie setzt sich die zu schützende Wohnbevölkerung zusammen?
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen der vorhandenen Zusammensetzung der Wohnbevölkerung, dem Wohnungsangebot und der sozialen, grünen und verkehrlichen Infrastruktur?
  • Welche konkreten negativen städtebaulichen Folgen sind durch eine Veränderung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung zu erwarten?
  • Welche Handlungserfordernisse bestehen im Gebiet und welche (Schutz-)Ziele können mit einer sozialen Erhaltungsverordnung verfolgt werden?
  • Wie ist das potenzielle Erhaltungsgebiet räumlich abzugrenzen, um innerhalb des Geltungsbereichs die Erreichung der aufgestellten Erhaltungsziele gewährleisten zu können?
  • Welche Auswirkungen kann die auf der Landesebene beschlossene Umwandlungsverordnung für das Quartier Reuterplatz entfalten, wenn es soziales Erhaltungsgebiet werden sollte?
  • Mit welchen Kriterien für Genehmigungen gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 kann die Durchsetzung der Erhaltungsziele ermöglicht und rechtssicher gewährleistet werden?

Im Ergebnis der Voruntersuchung wird somit festgestellt, ob sich die Ergebnisse der Vor-Voruntersuchung bestätigen lassen und somit die Anwendungsvoraussetzungen zum Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung vorliegen. Für diesen wahrscheinlicheren Fall wird eine räumlich klar abgegrenzte Gebietskulisse auf Blockebene vorgeschlagen und ein Satzungsentwurf einschließlich einer ausführlichen Begründung vorgelegt. Für einen wirkungsvollen und an den Erfordernissen orientierten Einsatz werden gebietsbezogene Genehmigungskriterien empfohlen. Falls die Anwendungsvoraussetzungen doch nicht vorliegen sollten, wird für die Öffentlichkeit und die Bezirkspolitik eine ausführliche Erläuterung erstellt.

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Stadtumbaustrategie Templin

Zeitraum: Juli 2009 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Stadt Templin
Kurzbeschreibung: Entwicklung einer Stadtumbaustrategie für die Stadt Templin mit einem Planungshorizont bis 2020

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Templin wurde im Februar 2007 auf Grundlage des wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzeptes in das Stadtumbauprogramm aufgenommen und hat seit dem eine Reihe beispielgebender Maßnahmen umsetzen können. So fanden im Bereich Lychener Straße im Norden von Templin umfangreiche Teilrückbaumaßnahmen an den Plattenbauten und die Umgestaltung der Objekte in altengerechtes Wohnen statt. Dazu wurden u. a. Aufzüge ergänzt, barrierefreie Wohnungen geschaffen, Gemeinschaftsräume eingerichtet und Serviceleistungen integriert.

Die Maßnahmen in der Nordstadt wurden vom damaligen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung und dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. als besonders zukunftsweisend benannt und mit dem Gütezeichen "Gewohnt gut - Fit für die Zukunft" ausgezeichnet.
Referenzprojekte_Stadtentwicklung_stadtumbau templin_t_woba

Trotz dieses positiven Beispiels ist der Anpassungsprozess des Wohnungsmarktes an die demografischen Herausforderungen in Templin noch nicht abgeschlossen. Aus diesem Grund ist der Stadtumbau weiter fortzuführen. Um die planerischen Grundlagen für die weitere Arbeit zu schaffen und zu ermitteln, welche Stadtquartiere im Planungszeitraum 2020 im Fokus stehen, hat die LPG unter Beteiligung der größten Wohnungsunternehmen von Templin eine Stadtumbaustrategie erarbeitet.

 

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Stadtumbaustrategie Strausberg

Zeitraum: Juli 2009 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Stadt Strausberg
Kurzbeschreibung: Entwicklung einer Strategie zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen und den sich daraus ergebenden stadtentwicklungspolitischen Aufgaben im Bereich Stadtumbau

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Seit Inkrafttreten des Programms Stadtumbau Ost „Für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ im Jahr 2001 beschäftigt sich die Stadt Strausberg intensiv mit dem Thema Stadtumbau und reichte im Jahr 2002 einen entsprechenden Wettbewerbsbeitrag ein. Zunächst zählte Strausberg nicht zu den 34 ausgelobten Preisträgern, wurde jedoch vom damaligen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung zur Beteiligung an der Neuauflage des Bund-Länder-Förderprogramms im Jahr 2009 aufgefordert.

Die notwendige Voraussetzung für die Beteiligung am Stadtumbau 2010-2016 ist ein INSEK als übergeordnete, Handlungsfelder übergreifende Konzeption und eine Stadtumbaustrategie mit dem Schwerpunkt Wohnen. Die Notwendigkeit an der Beteiligung am Stadtumbau besteht u. a. darin, dass der demografische Wandel auch an Strausberg nicht spurlos vorüberging. Zwar konnten die erheblichen Bevölkerungsverluste der Nachwendejahre um die Jahrtausendwende zunächst gestoppt werden, dennoch setzt sich der negative Bevölkerungstrend bis dato - wenn auch in abgeschwächter Form - fort.

Mit der Stadtumbaustrategie verfolgte die Stadt das Ziel, in Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft mittel- bis langfristig Strategien zu entwickeln, die im Vergleich zu anderen Brandenburger Städten noch stabile städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Situation auch zukünftig aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Dazu war es notwendig, in Vorausschau auf die zukünftige Entwicklung und unter Berücksichtigung der Prognosen, geeignete Maßnahmen zu treffen, um zukünftige Wohnungsmarktprobleme frühzeitig zu vermeiden. Ziel der durch die LPG erstellten Stadtumbaustrategie waren strategische Entscheidung darüber, welche Entwicklung in den einzelnen Stadtquartieren zukünftig eingeschlagen werden sollte und welche konkreten Abriss-, Rückbau- und Aufwertungsmaßnahmen für die Sicherung eines jeden Stadtquartiers erforderlich sind. Als Stadtumbaugebiete wurden dabei die Hegermühle sowie Strausberg Ost festgelegt. Neben Abrissen umfasste der Maßnahmenkatalog auch eine Vielzahl an Aufwertungsmaßnahmen im Wohnumfeld und Anpassungsmaßnahmen bei der sozialen Infrastruktur.

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Integriertes Stadtentwicklungskonzept Berlin-Buch

Zeitraum: April 2008 bis Februar 2009
Kooperationspartner: Bezirksamt Pankow, Max-Delbrück-Centrum, Wohnungsun-ternehmen, Berlin-Buch BiotechPark Management GmbH
Kurzbeschreibung: Im Rahmen eines Studienprojektes am Institut für Regionalplanung der TU Berlin erfolgte unter Leitung von Roland Schröder und in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Pankow die Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für Berlin-Buch.

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Um Berlin-Buch als Stadtumbaukulisse im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ zu aktivieren und damit gefördertes Gebiet in der Städtebauförderung zu werden, wurde vom Senat und dem Bezirk Pankow im Jahr 2008 die Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzept in Auftrag gegeben. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz INSEK, ist die Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln. Dazu ist die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen und eine Prioritätensetzung auf ausgewählte Schlüsselmaßnahmen erforderlich.

Die Erarbeitung des INSEK erfolgte im Zusammenhang mit einem von Roland Schröder geleiteten Studienprojekt an der TU Berlin. Als Grundlage für die Erarbeitung konkreter (Schlüssel-)Maßnahmen wurden zunächst die Rahmenbedingungen auf Ebene neun kleinräumiger Gebietskulissen in den Handlungsfeldern Bevölkerungsentwicklung, Wohnen, Verkehr, Natur und Umwelt, soziale Infrastruktur sowie lokale Ökonomie intensiv analysiert. Im Rahmen einer SWOT-Analyse wurde anschließend die Situation in den einzelnen Handlungsfeldern bewertet und Handlungsbedarfe und Schwerpunkte definiert.

Im Ergebnis wurden eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen entwickelt und daraus drei Schlüsselmaßnahmen abgeleitet, denen eine besondere Bedeutung für die Entwicklung Buchs zukommt. Schlüsselmaßnahme I bezieht sich dabei auf die Weiterentwicklung und Stärkung des Zentrums von Buch, Schlüsselmaßnahme II sieht die Entwicklung eines Grünzuges mit Rad- und Fußweg auf den Flächen der ehemaligen Industriebahn im Vordergrund und Schlüsselmaßnahme III beinhaltet eine Gesamtmaßnahme zur Aufwertung des Quartiers Buch IV. Das Gebiet hat eine hohe Bedeutung als Wohnquartier für Buch, ist jedoch weitgehend unsaniert. Die Ergebnisse aus dem INSEK wurden mit der Bezirksverwaltung Pankow in mehreren Terminen abgestimmt.

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Rahmenplan Neubrandenburg

Zeitraum: April 2003 bis September 2003
Kooperationspartner: Stadtverwaltung Neubrandenburg
Kurzbeschreibung: In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt Neubrandenburg erarbeiteten Studierende der TU Berlin unter Leitung von Roland Schröder eine Fortschreibung des Rahmenplanes für die Neubrandenburger Innenstadt.

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Im Jahr 1992 wurde von der Stadt Neubrandenburg ein städtebaulicher Rahmenplan für die Innenstadt Neubrandenburgs aufgestellt, der 1998 das erste Mal fortgeschrieben wurde. Im Jahr 2003 nahm das Studienprojekt unter Leitung von Roland Schröder die zwischenzeitlich veraltete Planung zum Anlass, die Fortschreibung des Rahmenplanes zum Inhalt der Projektarbeit zu machen.

Inhalt des Rahmenplanes ist neben der Auswertung vorhandener Planungen und einer sehr umfangreichen Bestandsanalyse ein Neuordnungskonzept für die Neubrandenburger Innenstadt. Das Neuordnungskonzept umfasst ein Nutzungskonzept für die Blöcke der Innenstadt, Vorschläge zu Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen, einen Entwurf für die Freiflächenplanung sowie eine Neuordnung des Verkehrs in der Innenstadt. Bei der Erarbeitung der Maßnahmen wurde ganz bewusst ein stärkerer Fokus auf die Aufwertung von Gebäuden und Wohnumfeldern gelegt und nur in geringem Maße Abriss- bzw. Rückbaumaßnahmen empfohlen. Die Konzepterstellung wurde von einer intensiven Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt Neubrandenburg begleitet.

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Stadtumbaumonitoring Templin

Zeitraum:laufend (seit Januar 2010)
Auftraggeber:Stadt Templin
Kurzbeschreibung:Stadtumbaumonitoring für die Stadt Templin gemäß des Indikatorenkataloges des Landes Brandenburg

 

WWK Templin

Zeitraum: November 2005 bis Juli 2006
Auftraggeber: Stadt Templin, Wohnungsbaugenossenschaft Uckermark Templin e.G, Wohnungsbau GmbH Templin
Kurzbeschreibung: Mit dem wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzept für Templin gelang im Jahr 2007 die Aufnahme der Stadt in das Bundesprogramm Stadtumbau Ost. Damit wurde der Weg zur Stabilisierung und Bereinigung des Wohnungsmarktes in Templin – u. a. unter Zuhilfenahme von Fördermitteln – frei gemacht.

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Im Rahmen der Lehrtätigkeit unseres Büros am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin wurde 2005/2006 unter Leitung von Roland Schröder ein WWK für die Stadt Templin erstellt. Untersuchungsgegenstand waren 153 Objekte mit insgesamt 2.988 WE. Die Erstellung des WWK beinhaltete insbesondere

  • die Erarbeitung von Analysen der aktuellen Wohnungsmarktsituation,
  • die Erarbeitung von Prognosen zur zukünftigen Entwicklung des Wohnungsmarktes auf Basis der aktuellen Bevölkerungsprognose des Landes Brandenburgs,
  • die Bewertung des Wohnungsmarktes sowie des Wohnungsbestandes bezüglich seiner gegenwärtigen Situation, seiner örtlichen und regionalen Bedeutung sowie seiner Entwicklungspotentiale mithilfe einer detaillierten Portfolioanalyse,
  • die Erarbeitung wohnungspolitischer und wohnungswirtschaftlicher Maßnahmenvorschläge einschließlich der Abschätzung der Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten,
  • die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit und notwendiger Bürgerbeteiligungen sowie
  • die Moderation und Unterstützung der Abstimmungsprozesse zwischen den beteiligten Wohnungsunternehmen und der Stadt bei der Konzepterarbeitung.

Ergebnis der Planung waren Vorschläge zum weiteren Umgang mit den untersuchten Objekten. Dazu wurde zu jedem Gebäude ein Datenblatt mit allen relevanten Informationen zum Objekt und dem individuellen Maßnahmenvorschlag erstellt. Die Maßnahmen reichen von der Aufwertung der Wohnumfelder, über den Verkauf bis hin zum Abriss einzelner Objekte.

Als Konsequenz des WWK ist die Stadt Templin Anfang 2007 in den Kreis der Stadtumbaustädte aufgenommen worden und konnte sich seit dem erfolgreich am Stadtumbauprozess beteiligen. So fanden im Bereich Lychener Straße im Norden von Templin umfangreiche Teilrückbaumaßnahmen an den Plattenbauten und die Umgestaltung der Objekte in altengerechtes Wohnen statt. Dazu wurden u. a. Aufzüge ergänzt, barrierefreie Wohnungen geschaffen, Gemeinschaftsräume eingerichtet und Serviceleistungen integriert.Die Maßnahmen in der Nordstadt wurden vom Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung (MIR) und dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. mit dem Gütezeichen "Gewohnt gut - Fit für die Zukunft" ausgezeichnet.

Kurzfassung WWK

Referenzprojekte_Wohnungswirtschaft_wwk templin_t_deckblatt1

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Werbeanlagensatzung Templin

Zeitraum: Dezember 2007 bis April 2009
Auftraggeber: Stadt Templin
Kurzbeschreibung: Werbeanlagensatzung für die Kernstadt Templin

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Im Dezember 2007 wurde die LPG mit der Erstellung einer Werbeanlagensatzung für die Stadt Templin beauftragt. Mit dieser Werbeanlagensatzung soll die vorhandene Gestaltungssatzung aus den 1990er Jahren ersetzt werden. Es soll eine einheitliche Regelung für die Kernstadt erreicht werden, mit der die bestehende Rechtsunsicherheit bezüglich der Zulässigkeit von Werbeanlagen außerhalb des Sanierungsgebietes behoben wird.

Die Werbeanlagensatzung setzt die Anwendungs- und Geltungsbereiche, die Anforderungen sowie Art und Größe von Werbeanlagen fest und regelt Ausnahmen und Ordnungswidrigkeiten. Die Werbeanlagensatzung verfügt u. a. über die folgenden Inhalte:

  • Anwendungsbereich,
  • räumlicher Geltungsbereich (ggf. in Zonen unterteilt),
  • allgemeine und besondere Anforderungen an Werbeanlagen,
  • Beseitigung von Werbeanlagen,
  • Anbringungsort,
  • Art und Größe der Werbeanlagen,
  • Ordnungswidrigkeiten sowie
  • Inkrafttreten und Übergangsregelungen.

Die Werbeanlagensatzung wurde am 29.04.2009 durch die SVV Templin als Satzung beschlossen.

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Templin – Perle der Uckermark

Im Wintersemester 2005/2006 erfolgte eine intensive Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen des demografischen Wandels sowie mit Gegenstrategien zur Bekämpfung von Schrumpfungsprozessen und Leerständen. Gleichzeitig wurden die städtebauliche und die wirtschaftliche Entwicklung Templins und der Region analysiert und die Grundlagen des Wohnungsbaus in der DDR erarbeitet. Während einer Exkursion erfolgte eine ausführliche Bestandsaufnahme. Darüber hinaus wurden Expertengespräche mit Mitgliedern der Stadtverwaltung, Vertretern der Wohnungsunternehmen und des Stadtmarketings sowie des Sanierungsträgers geführt.

Im Anschluss erfolgte die Einteilung Templins in 16 Stadtquartiere nach städtebaulichen Kriterien und die Einstufung dieser Quartiere in die Kategorien des Stadtumbaus. Aus Daten der Stadt und in Weiterentwicklung der Prognose des LDS erstellte das Projekt eine eigene Prognose „Beschleunigte Schrumpfung“, um in sechs Szenarien quantitative Einschätzungen für den künftigen Wohnraumbedarf in Templin zu entwickeln. Abschließend wurde ein Leitbild für das WWK entwickelt und mit den Akteuren in Templin diskutiert. Die inhaltlichen Ansätze erfuhren eine ausdrückliche Zustimmung, so dass diese Arbeitsergebnisse Grundlage der weiteren Arbeit waren.

Im Sommersemester führte das Projekt eine Portfolioanalyse durch. Dazu erfolgte im Mai 2006 eine zweite Exkursion nach Templin, bei der die einzelnen Wohngebäude sowie ihre Wohnumfelder aufgenommen und bewertet wurden. Weitere Daten wurden bei den Wohnungsunternehmen erhoben. Aus dem eigens entwickelten Leitbild wurden dann konkrete Zielvorstellungen abgeleitet, aus denen unter Interpretation der Ergebnisse der Portfolioanalyse für jedes Objekt der Wohnungsunternehmen und der Stadt objektbezogene Maßnahmen entwickelt wurden. Bei dem INSEK handelte es sich um eine durch die Stadt Templin beauftragte Arbeit. Im Jahr 2007 wurde Templin auf Grundlage des INSEK in das Programm Stadtumbau Ost aufgenommen. Im Jahr 2008 begann mit dem geförderten Rückbau in der Lychener Straße die Umsetzung des WWK.